Badischer Radsportverband

07.06.2014

VON: E. GOLLER, ÖFFENTLICHKEITSARBEIT LEXWARE MTB TEAM


Lexware MTB Team: Europameisterschaft St. Wendel / U23 und U19 (05.-08.06.2014) - Silber für Schwarzbauer

Luca Schwarzbauer hat für das Lexware Mountainbike Team bei der Europameisterschaft in St. Wendel die Silbermedaille im Junioren-Rennen gewonnen. Georg Egger zeigte als 17. in der U23-Kategorie eine mehr als gelungene Vorstellung...




Horvath und Schwarzbauer beim Start in St.Wendel.

In der brütenden Hitze von St. Wendel kam es zum erwarteten Duell zwischen dem Dänen Simon Andreassen und Luca Schwarzbauer. Das Duo entledigte sich in der zweiten von vier Runden der verbliebenen Begleiter und lieferte sich eine packende Auseinandersetzung.

Andreassen versuchte den Nürtinger abzuschütteln, doch der Biker aus dem Team vom Hochschwarzwald kämpfte verbissen. „Vier mal hat er angegriffen, vier mal habe ich pariert“, sollte Schwarzbauer später im Ziel erzählen.

Leider – für den Lexware-Fahrer – gab es noch ein fünftes Mal und da war der Tank des Deutschen leer. Die letzte Runde litt er unter starken Krämpfen. „Ich musste furchtbar leiden“, bekannte Schwarzbauer, den im Ziel 23 Sekunden von Gold (1:13:25 Stunden) trennten.

„Ich habe alles gegeben“, sagte er und mit Nachdruck noch mal: „Wirklich alles.“ Doch wie schon in den Rennen der UCI Junior Serie war der Däne einen Tick schneller und Luca Schwarzbauer blieb nichts anderes übrig, als bei der Siegerehrung erneut die Nationalhymne von Dänemark zu hören.

„Ich habe gehofft, dass ich ihn schlagen kann. Aber ich bin schon glücklich mit der Silbermedaille. Ich habe immer gesagt, wenn es bei der EM nicht klappt, dann halt bei der WM“, blickte er schon wieder kampflustig in die Zukunft.

Eine Enttäuschung war die Silbermedaille ganz sicher nicht und Team-Manager Daniel Berhe freute sich sehr über das Edelmetall. „Luca hat sehr viel Kämpferherz. Er ist bodenständig und wird seinen Weg machen“, meinte Berhe.

David Horvath, der Anfang der Woche noch an einem Infekt laboriert hatte, erreichte sein normales Leistungsvermögen an diesem Tag nicht. Der Reutlinger wirkte müde und mehr als eine gute Startphase wollte in der Hitze von St. Wendel nicht gelingen. Er wurde 45. (+7:43).

„Irgendwie habe ich meine gute Form in Tschechien gelassen. Ich habe mich total schlapp gefühlt. Vielleicht lag das an der Erkältung. Ich hoffe, dass es nach einer Pause wieder besser weiter geht“, so Horvath.

Teamkollege Lars Koch (Furtwangen) hatte auf eine Nachnominierung verzichtet, weil er sich nicht fit genug fühlte.

U23: Egger erst in Schlussrunde gebremst

„Ganz stark.“ Bundestrainer Peter Schaupp notierte alle Verbesserungen von Georg Egger im Ranking mit und davon gab es in St. Wendel viele. Im Gegensatz zu Albstadt und Nove Mesto musste der Obergessertshausener an diesem Tag nicht ganz so viel Anlauf nehmen. Über Rang 26 kletterte Egger in der Rangliste immer weiter nach oben.

In der vierten von fünf 6,85-Kilometer-Runden erreichte er eine Gruppe, die zwischen Rang 15 und elf rangierte. Platz zehn war knapp 30 Sekunden entfernt.

„Leider habe ich dann, wie schon in Albstadt, in der letzten Runde Krämpfe bekommen und konnte meinen Platz nicht verteidigen“, berichtete Georg Egger.

„Schade, aber ich bin trotzdem sehr zufrieden“, sagte der Vertreter des jüngsten U23-Jahrgangs. „Ich habe mir zwar die Top 15 als Ziel gesetzt, wusste aber schon, dass die fast nicht zu erreichen sind. Jetzt hat es aber doch fast geklappt“, kommentierte Egger sein Resultat, mit dem er drittbester Deutscher hinter Ex-Lexware-Fahrer Julian Schelb (7.) und dem Essener Ben Zwiehoff war.

Bundestrainer Schaupp war auf jeden Fall sehr angetan von der Leistung des 19-Jährigen. „Klasse, was Georg gezeigt hat“, lobte Schaupp.

Als 17. wurden für ihn 3:58 Minuten Rückstand auf den Franzosen Jordan Sarrou (1:31:21 Stunden) notiert, der 14 Sekunden vor dem Niederländer Michiel van der Heijden und 28 Sekunden vor Bart de Vocht aus Belgien seinen Titelgewinn aus dem Vorjahr.






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