Badischer Radsportverband

17.05.2014

VON: E. GOLLER, ÖFFENTLICHKEITSARBEIT LEXWARE MTB TEAM (TEXT) / A. KÜSTENBRÜCK (BILD)


Lexware MTB Team: Sensationeller Coup - Gutmann schlägt den Weltmeister beim Eliminator Sprint der Bundesliga in Heubach (17.05.2014) / Cross-Country: Bauers Strategie funktioniert - bis zur Zielgeraden (18.05.2014)

Heiko Gutmann vom Lexware Mountainbike Team hat beim Bundesliga-Auftakt in Heubach im Eliminator Sprint für einen Coup gesorgt und dabei Weltmeister Paul van der Ploeg und Weltcupsieger Samuel Gaze geschlagen...




Heiko Gutmann gut in Schwung.

Heiko Gutmann ist weder ein Mann großer noch der vielen Worte. In Heubach ließ er aber seine Beine sprechen. Und die hatten ziemlich viel Output zu bieten. Vielleicht noch mehr als seine Beine, beeindruckte beim 14. BiketheRock aber seine Courage. Sowohl im Halbfinale, als auch im Finale ließ er sich weder vom Qualifikations-Schnellsten Samuel Gaze, der in Cairns den Sprint-Weltcup gewonnen hatte, noch vom Mann in den Regenbogen-Streifen des Weltmeisters irgendwie erschrecken. Im Gegenteil. Sowohl im Halbfinale, als auch im Finale nutzte er jeweils kleine Fehler von Paul van der Ploeg und ließ den Australier hinter sich.

Im Finale ging der Australier in Führung, Gutmann jagte ihm als Zweiter hinterher. Als sie in die zweite (von zwei) 430-Meter-Runden einbogen, da rutschte der Aussie kurz weg und Gutmann nutzte seine Chance eiskalt.

„Ich dachte kurz, er macht mir die Lücke noch mal zu, als ich auf gleicher Höhe war, aber dann konnte ich durchziehen“, schildert Gutmann die entscheidende Szene. Auf den verbleibenden 300 Metern verteidigte er mit guter Fahrtechnik seine Führung wehrte auch den Angriff auf der Zielgerade ab.

„Gegen solche Gegner ist der Sieg schon mehr wert, als bei meinen früheren Bundesliga-Erfolgen“, nickte Heiko Gutmann und begann zu grinsen. Als er bei der Siegerehrung aufgerufen wurde, da brandete großer Jubel auf. Die Leute hatten registriert, was der Schwarzwälder geleistet hatte. Immerhin hatte er drei Fahrer hinter sich gelassen, die beim Sprint-Weltcup in Australien im Finale waren.

Berhe: Heiko hat den Erfolg verdient

Team-Manager Daniel Berhe war begeistert vom Auftritt des Münstertälers. „Das war großartig“, sagte er sichtlich bewegt. „Ich gönne Heiko das so sehr. Er hat das wirklich verdient. Schon oft war er nahe am großen Erfolg, so wie letzte Woche bei der DM. Heiko ist so ein feiner Kerl. Der geht jeden Tag als Elektriker arbeiten und schlägt hier den Weltmeister“, konnte Berhe den Coup kaum fassen.

Paul van der Ploeg wurde Zweiter vor dem Schweden Emil Lindgren, der beim Weltcup in Cairns Vierter war. Der Deutsche Meister Simon Stiebjahn aus Langenordnach wurde Vierter.

Cross-Country: Bauers Strategie funktioniert - bis zur Zielgeraden

Markus Bauer vom Lexware Mountainbike Team hat beim Bundesliga-Rennen der HC-Kategorie in Heubach Platz 13 belegt und damit eine gute Generalprobe für den kommenden Weltcup in Nove Mesto abgeliefert.

Im Ziel beschäftigte sich Markus Bauer zunächst etwas mit seinem Bike. Der Kirchzartener war für ein gutes Rennen gefahren und als es in der letzten Runde mit dem DM-Dritten Markus Schulte-Lünzum zum Duell um Platz zwölf kam, machte Bauer auch alles richtig. Er schaffte es vor Schulte-Lünzum in den langen Downhill hinab zum Ziel zu kommen. „Normalerweise kommt da bis zum Ziel keiner mehr vorbei“, erklärte Bauer. Vor allem nicht, wenn man es mit einem guten Fahrtechniker wie Bauer zu tun hat.

Doch der Sprint ging nicht gut aus für Markus Bauer. Im entscheidenden Moment verklemmte sich sein Kette, so dass Schulte-Lünzum vorbei ziehen konnte und Bauer auf Rang 13 verwies, 5:42 Minuten hinter Doppel-Olympiasieger Julien Absalon (1:36:44).

Der große Rest des Tages aber, lief ausgezeichnet für den 24-Jährigen vom Team aus dem Hochschwarzwald. „In der ersten Runde habe ich für die schnelle Startphase für den Weltcup in Nove Mesto simuliert. Dann habe ich raus genommen und ab der dritten Runde dann wieder Leute überholt“, erklärte Bauer seine Strategie, die voll aufging. Für Rang 13 gab es immerhin noch 16 Weltranglistenpunkte. „ Heubach ist nicht mein Lieblingskurs, wie man weiß. Deshalb passt das in diesem Weltklassefeld“, bilanzierte Bauer. „Die Form ist da und ich bin zuversichtlich für Nove Mesto.“

Absalon gewann mit 28 Sekunden Vorsprung auf den Deutschen Meister Moritz Milatz und 39 Sekunden vor dem Schweizer Fabian Giger.

Zusätzliche Infos zum Lexware-Team finden sie unter www.lexware-mountainbike-team.de.






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